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Campen – Eine Hassliebe
Lisa | 29.04.2018

Campen – Eine Hassliebe

Was haben wir am Camping in Neuseeland geliebt und was hat uns so richtig genervt? So wird auch dein Camping Trip durch Neuseeland ein unvergesslich schönes Erlebnis.

Wie lange waren wir unterwegs und würden wir wieder campen?

Nach knapp 6 Monaten Vanlife in Australien und Neuseeland können wir sagen, dass Campen für uns die beste Möglichkeit war, diese Länder zu erkunden. Gerade in Neuseeland gibt es überall Campingplätze und die Kiwis selbst lieben das Campen. Die Freiheit heute hier und morgen dort zu schlafen ist unbezahlbar.

Die Antwort lautet also:

"Ja, wir würden auf jeden Fall wieder campen!"

Was haben wir am Campen geliebt?

  • Freiheitsgefühl:
    Die romantische Vorstellung von Sonnenauf- und Untergängen an wunderschönen Orten oder einsamen Nächten unterm Sternenhimmel ist tatsächlich Realität. Du kannst dir jeden Tag aufs Neue aussuchen, wo du einschlafen und aufwachen möchtest. Wenn es dir gefällt, bleibst du einfach noch eine Nacht länger. Wenn du dich nicht wohlfühlst, ziehst du einfach weiter. Dieses Gefühl von Freiheit haben wir zuvor noch nie empfunden und haben es sehr geliebt.
  • Entdeckergeist:
    Durch Reiseblogs, Instagram, usw. hat man die Möglichkeit, sich die Orte vorher schon anzuschauen und zu entscheiden, ob man dort hin will oder nicht. Es ist aber auch mal ganz schön, einfach drauf los zu fahren, sich eine Karte am Visitor Center abzuholen und sich einfach so einen Campingplatz oder Wanderweg rauszusuchen. Und vielleicht kommt man unterwegs noch an einem weiteren schönen Platz vorbei, der gar nicht im Reiseführer stand oder von dem man vorher noch nie etwas gehört hat. Die zuvor beschriebene Freiheit, hat auch irgendwie den Entdeckergeist in uns geweckt.
  • Unterhaltungen mit Kiwis:
    Wir haben die Kiwis als sehr stolz auf ihr Land kennengelernt. Und so haben wir auch viele Tipps für bestimmte Wanderwege oder Sehenswürdigkeiten von ihnen erhalten. In der lockeren Atmosphäre auf dem Campingplatz ergeben sich lustige und interessante Unterhaltungen. Auch manche Campingplatzbesitzer sind sehr kommunikativ und nett.
  • Improvisation:
    Ob unsere Moskitonetz-Magnet-Kombination, Sicherheitsnadeln für die Bettwäsche oder neu erfundene Essens-Kreationen. Wir sind beim Campen echt Improvisations-Künstler geworden.

Was hat uns so richtig am Campen genervt?

  • Privatsphäre:
    Duschen oder Zähneputzen, während neben dir einer sein großes Geschäft erledigt... Klingt nicht gerade verlockend, oder? In den meisten Fällen gab es auf den Campingplätzen nur Gemeinschaftsduschen (also einzelne Duschkabinen). Oh man haben wir uns gefreut, wenn es mal einzelne Duschen (also abgetrennte Räume) gab.
  • Sauberkeit:
    Wir sagen nur: LONGDROP-TOILET - die riecht man schon von weitem. Die Komposttoiletten in Neuseeland stinken irgendwie mehr als die in Australien. Aber nicht nur die Toiletten, sondern auch Duschen, Küche und Gemeinschaftsräume waren oftmals eklig.
  • Wetter:
    4 Tage Regen können zu einer Ewigkeit werden, wenn man kein kuscheliges zu Hause hat, in dem einen das schlechte Wetter nicht stört. Viele Campingplätze haben keinen befestigten Boden, sondern man steht auf einer Grasfläche. Wenn es geregnet hat, dann aber richtig. Und stellt euch vor, ihr müsst dann mal auf Toilette oder wollt euch was zum Essen zubereiten. Danach knietief durch die Matsche zurück und komplett durchgenässt wieder ins Auto. Wo trocknet man dann seine Klamotten und wo kommen die dreckigen Schuhe hin? Jaaa, das fanden wir nicht unbedingt schön.
  • Insekten:
    Guten Morgen Neuseeland. Guten Morgen SANDFLIES! Über diese lästigen Biester habe ich mich ja schon zu Genüge ausgelassen. Aber auch Käfer, Ameisen, Spinnen und andere nette Besucher hatten wir in unserem Autochen oder am Frühstückstisch.

Wie kann auch dein Camping Trip durch Neuseeland unvergesslich schön werden?

Zwischenzeitlich haben wir das Campen richtig satt gehabt und uns für mehrere Tage in AirBnBs eingemietet. Das war so ziemlich zur Halbzeit und wir waren kurz davor, das Campen für uns aufzugeben. Wir haben dann aber gemerkt, wie sehr uns unsere Erwartungen beeinflusst haben. Wir hatten die Top 10 Mitgliedschaftskarte gekauft, haben verhältnismäßig viel Geld für diese Plätze ausgegeben und waren dennoch regelmäßig enttäuscht (dreckige Toiletten ohne Klopapier und Seife, Duschen ohne Wasserdruck, alte, dreckige Anlagen und dazu wenig Platz und viele andere Camper).

Wenn wir aber auf günstigeren Campingplätzen geschlafen haben, hatten wir erst gar nicht diese hohen Erwartungen und haben uns über guten Wasserdruck und saubere Küchen richtig gefreut. Seitdem hatten wir wieder richtig Spaß am Campen, haben auch auf kostenlosen Campingplätzen übernachtet, wo es nur ein Plumpsklo gab und uns umso mehr auf eine richtige Dusche gefreut.

Hinweis:
Denk also dran, dass es in Neuseeland auch mal regnet und die Nächte kalt werden können. Klar, wieso ist es dort auch sonst so grün überall? Pack dementsprechend Klamotten für kälteres und schlechteres Wetter ein.

Hinweis:
Sei dir deiner Erwartungen bewusst. Es kann sein, dass die Toiletten und Duschen auf den Campingplätzen nicht ganz sauber sind. Ich hatte z.B. beim Duschen immer meine Crocs Crocband FlipFlops (*) an.
Auch ein Desinfektionsgel und feuchte Tücher hatten wir immer dabei, falls wir doch mal unterwegs eine Komposttoilette benutzen mussten. OK, als Mann hat man mit den Toiletten wahrscheinlich weniger Probleme als als Frau. Zumindest war das bei uns so.
Du hast auch immer die Möglichkeit, dir einen Campingplatz vorher vor Ort anzuschauen. Und wenn es dir nicht gefällt, dann fährst du einfach weiter.

Was liebst oder hasst du am Camping?

Bist du auch so mäklig bei Toiletten?

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