Cape Reinga

Lage

Das Cape Reinga liegt am nördlichen Zipfel der Nordinsel Neuseelands. Es ist der nördlichste zugängliche Punkt (North Cape - östlich von Cape Reinga liegt noch ein kleines Stück weiter im Norden, ist aber ein Naturschutzgebiet und nicht betretbar). Hier treffen die Tasmansee (Westen) und der Pazifische Ozean (Osten) aufeinander.

Erreichbarkeit

Möchte man nicht mit dem eigenen Fahrzeug hoch zum Cape Reinga fahren, kann man dies mit einer Tour über den Ninety Mile Beach verbinden. Tagestouren starten zum Beispiel von Paihia, Russel, Kerikeri oder Kaitaia. In den jeweiligen Visitor Centers findet man unzählige Tour-Anbieter. Auch auf BookMe findest du einige Angebote für Tagestouren.

Mit dem eigenen Auto erreichst du Cape Reinga beispielsweise von Paihia (Bay of Islands) in knapp 3 Stunden.

Geschichte

Abel Tasman hat als erster Europäer die Küste am Cape Reinga erreicht, ist aber nicht an Land gegangen.

folgten dann James Cook und Jean-François-Marie de Surville - Leiter der ersten europäischen Expeditionen - um mit den Einheimischen in Kontakt zu treten.

Bedeutung für die Maori

Für die Maori ist Cape Reinga der Ort, an dem die Seelen der Verstorbenen Neuseeland verlassen und über die Wurzeln des über 800 Jahre alten Pohutukawa Baumes mit dem Namen Te Aroha in die Unterwelt absteigen (Reinga = Unterwelt) und in ihr Heimatland Hawaiki zurückkehren. Über den Ninety Mile Beach erreichen die Seelen Cape Reinga. Sie stoppen bei den Three Kings Islands für einen letzten Blick auf Neuseeland und machen sich dann weiter auf den Weg nach Hawaiki.

Der Punkt, an dem die Tasmansee (männliche See) und der Pazifische Ozean (weibliche See) aufeinandertreffen, ist für die Maori außerdem gleichbedeutend mit der Schöpfung des Lebens.

Tracks

Cape Reinga Lighthouse Walk

Länge: 300 Meter (einfache Strecke)
Dauer: 10 Minuten
Schwierigkeitsgrad: Sehr einfach

Der Weg zum berühmten Leuchtturm beginnt direkt am Parkplatz. Genieße die Panorama Aussicht über Cape Reinga.


Details zum Track

Pandora to Tapotupotu Bay

Länge: 9 Kilometer (einfache Strecke)
Dauer: 5 Stunden 30 Minuten
Schwierigkeitsgrad: Einfach

Der Weg führt dich über altes Farmland bis zur idyllischen Tapotupotu Bucht.


Details zum Track

Tapotupotu Bay to Cape Reinga

Länge: 5 Kilometer (einfache Strecke)
Dauer: 3 Stunden
Schwierigkeitsgrad: Einfach

Der Weg startet an der Tapotupotu Bucht und endet am Leuchtturm bei Cape Reinga. Er bietet eine wunderschöne Aussicht über die Küste. Dieser Track bietet sich an, wenn du bei Tapotupotu campst.


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Te Paki Coastal Track

Länge: 48 Kilometer (einfache Strecke)
Dauer: 3 bis 4 Tage
Schwierigkeitsgrad: Einfach

Der Weg führt dich an der Küste von Cape Reinga und entlang der Strände Te Werahi und Twighlight. Campen kannst du auf dem Weg bei Pandora, Tapotupotu und Twilight.


Details zum Track

Te Werahi Beach to Twilight Beach

Länge: 7,25 Kilometer (einfache Strecke)
Dauer: 3 Stunden
Schwierigkeitsgrad: Einfach

Der Weg zum Twilight Beach führt dich über Sanddünen und bietet einen Blick auf Cape Maria van Diemen und Motuopao Island.


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Te Werahi Beach Track

Länge: 2 Kilometer (einfache Strecke)
Dauer: 45 Minuten
Schwierigkeitsgrad: Einfach
Der Weg führt dich entlang der Westküste von Cape Reinga entlang steiler Klippen zum Te Werahi Beach.


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Twilight Beach to Te Paki Stream

Länge: 11 Kilometer (einfache Strecke)
Dauer: 4 Stunden 30 Minuten
Schwierigkeitsgrad: Einfach

Der Weg führt dich zu den Te Paki Sanddünen am berühmten Ninety Mile Beach.


Details zum Track

Twilight - Te Werahi Loop Track

Länge: 16 Kilometer (Rundweg)
Dauer: 4 Stunden 30 Minuten
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Dieser Rundweg führt dich über Farmland und Sanddünen.


Details zum Track

Campingplätze in der Nähe

Campingplätze findest du in Neuseeland einfach über die App WikiCamps. In direkter Umgebung des Cape Reinga gibt es vier preiswerte Campingplätze: 

Alternativ kannst du natürlich auch auf einem besser ausgestattetem (aber auch teurerem) Campingplatz weiter südlich schlafen. 

Unsere Eindrücke

Cape Reinga ist ein magischer Ort. Es fühlt sich etwas seltsam an, am nördlichsten Punkt eines Landes zu stehen. Weit und breit ist nur noch Meer zu sehen. Wir hatten richtig Glück mit dem Wetter und der Ausblick war einfach nur wunderschön. Es lohnt sich wie immer früh morgens hinzufahren, um den Touristen-Bussen zuvorzukommen. Wir sind gegen 10 Uhr dort angekommen und es waren Ende November nur ein paar Besucher dort. Als wir gegen Mittag zurück zum Parkplatz gingen, kamen uns schon einige Leute entgegen.